Atem-Behandlung

Der Therapeut orientiert sich während einer Atem-Behandlung an der Atembewegung, am Körperbild und der Muskelspannung des Patienten / Klienten und begleitet mit sanften und „einladenden“ Interventionen das Atemgeschehen.  In einem Prozess der Selbsterfahrung wird der Patient / Klient an seinen eigenen Atemrhythmus herangeführt.

Ziel dieser Behandlungsform ist die Aktivierung und Stärkung der physischen und psychosozialen Gesundheitsressourcen, um die Selbstregulation des Organismus anzuregen, im Hinblick auf:
– die Entspannungsfähigkeit und Vitalität
Рdie K̦rperwahrnehmung und das K̦rperkonzept
– das Erkennen von eigenen (Atem-)Mustern
– eine Verminderung von Risikofaktoren des Herz-Kreislaufssystems und Nervensystems
– eine Verbesserung des Umgangs mit sich selbst
– ein zunehmendes Bewusstsein für die eigene Gesundheit

Bei Atemfunktionsstörungen werden – im Einzel- oder Gruppensetting – atemerleichternde Techniken  sowie Ãœbungen zur Stärkung der Atemmuskulatur, Verbesserung der Lungenkapazität, Beweglichkeit des Thorax und zur allgemeinen Leistungssteigerung vermittelt.

Die atemtherapeutische Behandlungsweise bei Erwachsenen und Kindern unterscheidet sich je nach Indikation bzw. Ziel der Behandlung.