DER WACHMACHER

Beginne doch einmal Deinen Tag mit einem ausgiebigen Dehnen –
Mit weichen, schmiegsamen und atemraumschaffenden Bewegungen von innen heraus in alle Richtungen  – mit den Armen und Händen, den Beinen, FĂĽĂźen, dem RĂĽcken, dem Nacken  – dadurch schaffst du Atemraum und lädst dabei den Einatem ein;

Manchmal kann das Bild einer Katze helfen, die sich weich und nachgiebig von innen heraus in alle Richtungen bewegt;

Vielleicht kommt zum Dehnen ganz spontan ein Gähnen mit dazu – dann begrĂĽĂźe es, denn das Gähnen wirkt wie ein inneres Dehnen!

Ăśbrigens wirkt diese einfache aktivierende und wachmachende AtemĂĽbung auch zwischendurch wie ein kleine Erfrischungspause!

Das Dehnen ist ein uraltes, vegetatives Regulativum, wenn es weich und schmiegsam von innen heraus geschieht. Es soll kein Strecken sein!
Wegweiser kann hierbei dein Atem sein: Während beim Strecken der Einatem stockt und sich fest macht, wirkt das weiche, schmiegsame Dehnen wie eine Einladung für deinen Atem und vertieft die Einatmung!