Wachtrommeln

Du stehst, deine FĂĽĂźe parallel und hĂĽftbreit und spĂĽrst ĂĽber die FuĂźsohlen den Boden. Dein Gewicht ist gut verteilt auf beide Seiten, deine Knie sind gelöst – d.h. achte darauf, dass deine Knie nicht durchgedrĂĽckt sind.

Jetzt beginne mit deinen Händen locker aus dem Handgelenk dich von unten bis nach oben abzuklopfen. Mal kann es die flache Hand sein, mal die Hand als leicht geöffnete Faust. Du selbst spĂĽrst am besten, wie es fĂĽr dich sein soll – in welchen Bereich das Klopfen ein wenig stärker sein darf und wo du vorsichtiger klopfen musst. Beginne auf einer Seite, um immer auch ĂĽber den Vergleich der Seiten die Wirkung zu spĂĽren.

Die Beine – hier auch die Seiten, die RĂĽckseite, rund um´s Becken und den RĂĽcken soweit möglich nach oben. Im Bereich der Nieren klopfst du ein wenig vorsichtiger!
Wie kann das Klopfen auf der Vorderseite sein? Wenn du am Brustkorb bist, probiere aus, ob hier das Klopfen mit der flachen Hand angenehmer ist oder ob vielleicht auch mal mit deinen Fingerkuppen. Hier kannst du wunderbar deine Stimme mit dazunehmen. Kennst du, wie Kinder ausprobieren, welcher Vokal mit Klopfen am stärksten vibriert? Probiere es aus – das macht gute Laune und wunderbar wach!

Klopfe auch deine Arme und Hände. Für deinen Nacken und deinem Gesicht ist es sehr angenhem und wohltuend, wenn du hier mit deinen Fingerkuppen klopfst.

Streich dich zum Abschluß ein- bis zweimal ganz großflächig von obern nach unten aus und gönne dir eine Moment, dich zu spüren. Wie fühlst du dich?

Dieses kleine Angebot kannst du dir zu jeder Tageszeit gönnen. Es belebt, macht wach und nach einem anstrengenden Tag kann es sogar wieder ein wenig munter machen.